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Autor: admin

Feuchtigkeit (KD in %)

KD („Kiln Dried“) beschreibt Holz, das in einer Trockenkammer auf eine definierte Restfeuchte gebracht wurde. Der Prozentwert zeigt an, wie viel Feuchtigkeit nach der Trocknung im Holz verbleibt. Eine kontrollierte KD-Trocknung sorgt für hohe Maßstabilität, reduziert das Risiko von Rissen und Verzug und macht das Holz besonders zuverlässig für Fassaden, Innenausbau und veredelte Oberflächen.

Maserung

Die Maserung bezeichnet die natürlich sichtbare Struktur des Holzes, geprägt durch Jahresringe, Asteinschlüsse und Wuchsrichtung. Sie macht jedes Holzstück einzigartig und beeinflusst sowohl die Optik als auch die Wertigkeit eines Produktes.

Holzveredelung

Oberbegriff für alle Verfahren, die Holz optisch und technisch verbessern – z. B. Bürsten, Hacken, Hobeln, Beschichten, Thermobehandlung oder Ölen. Durch die Veredelung erhält das Holz eine höhere Dauerhaftigkeit, individuelle Optik und verbesserte Haptik.

Thermische Behandlung (Thermoholz)

Bei der thermischen Behandlung wird Holz in einer kontrollierten Umgebung auf hohe Temperaturen erhitzt. Dadurch verändern sich die Zellstrukturen, was das Material widerstandsfähiger, formstabiler, dunkler in der Farbe und weniger anfällig für Feuchtigkeit macht. Thermoholz eignet sich besonders gut für Fassaden, Terrassen und architektonische Bauteile, bei denen Langlebigkeit und optische Eleganz gleichermaßen gefragt sind.

Qualität A/B

A-Qualität beschreibt eine nahezu astreine, optisch ruhige Oberfläche mit harmonischer Maserung und geringen Farbunterschieden. Sie ist ideal für hochwertige sichtbare Bereiche.

B-Qualität zeigt natürliche Merkmale wie Äste, stärkere Farbnuancen und einen insgesamt lebhafteren Charakter, bleibt jedoch technisch einwandfrei.

A/B bedeutet, dass die Sichtseite in A-Qualität und die Rückseite in B-Qualität ausgeführt ist. Diese Kombination bietet eine hochwertige Optik bei gleichzeitig effizientem Materialeinsatz – ideal für Fassaden und Profilhölzer.

Hobelung

Der Begriff beschreibt den Bearbeitungszustand eines holztechnisch veredelten Produktes, das gehobelt wurde. Hobelung führt zu einer feinen, glatten Oberfläche mit definierter Maßhaltigkeit, wie sie bei Fassadenleisten, Profilen und optischen Anwendungen gefordert wird.

Resistenzklasse

Die Resistenzklasse beschreibt die natürliche Dauerhaftigkeit eines Holzes gegenüber Pilzen und Mikroorganismen. Sie reicht von 1 (sehr dauerhaft) bis 5 (nicht dauerhaft). Fassaden- oder Außenholz mit einer höheren Resistenzklasse hält Witterungseinflüssen länger stand und erfordert weniger Pflege.

PEFC

Das Programme for the Endorsement of Forest Certification ist ein weltweit anerkanntes Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung. PEFC-gekennzeichnete Holzprodukte stammen aus verantwortungsvoll gepflegten Wäldern und unterstützen einen schonenden Umgang mit Ressourcen.

Formaldehydzertifikat

Ein Nachweis über den emissionsarmen Einsatz von Klebstoffen oder Bindemitteln. Zertifikate wie E1 oder strengere Normen legen fest, wie gering der Formaldehydgehalt von Holzprodukten sein darf. Sie garantieren ein gesundes Raumklima, besonders wichtig bei Innenanwendungen.

Nut-Feder-Verbindung

Eine klassische Verbindungstechnik, bei der eine Seite des Holzprofils eine Nut (Einschnitt) und die andere eine Feder (Erhöhung) besitzt. Beide Elemente greifen passgenau ineinander und sorgen für eine stabile, optisch geschlossene Fläche – typischerweise bei Fassaden, Decken- und Wandpaneelen.

Ein besonderes Qualitätsmerkmal von Minka Wood ist die 4-seitige Nut-Feder-Ausführung. Dadurch schließen die Profile nicht nur an den Längsseiten, sondern auch an den Stirnseiten nahtlos aneinander an. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Passgenauigkeit, eine sehr saubere Gesamtoptik sowie eine besonders einfache, sichere und materialsparende Verarbeitung.