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Schwarz-weiß Foto des Minka Teams 1960

Geschichte

Wie aus einem kleinen österreichischen Familienbetrieb ein internationaler Player wurde – und dabei der Bezug zu Herkunft, Werten und Handwerk nie verloren ging.

Schwarz-weiß Foto des Minka Teams 1960

Geschichte

Wie aus einem kleinen österreichischen Familienbetrieb ein internationaler Player wurde – und dabei der Bezug zu Herkunft, Werten und Handwerk nie verloren ging.

Schwarz-weiß Foto des Minka Teams 1960

Geschichte

Wie aus einem kleinen österreichischen Familienbetrieb ein internationaler Player wurde – und dabei der Bezug zu Herkunft, Werten und Handwerk nie verloren ging.

Die Entwicklung der Marke Minka

Eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte braucht nicht viel – eine starke Idee, engagierte Menschen und den Mut, sich ständig weiterzuentwickeln. Genau diese Mischung prägt Minka seit über 70 Jahren. Ausgehend von der Idee einer einschiebbaren Dachbodentreppe entwickelte die Gründerfamilie Janner das Unternehmen Schritt für Schritt weiter. Aus einem kleinen Betrieb in Österreich wurde ein international tätiges Unternehmen mit über 120 Mitarbeiter:innen. Trotz kontinuierlichen Wachstums und laufender Innovationen ist eines immer gleich geblieben: Minka steht seit jeher für durchdachtes Design, hohe Flexibilität und eine ausgeprägte DIY-Mentalität. Werte, die bis heute die Basis für alle Produkte und Lösungen bilden.

1951-1952

Die Geschichte von Minka begann in den 50er-Jahren, als der junge Franz Janner seine erste Dachbodentreppe baute. Zunächst eigentlich nur für den Eigenbedarf gedacht, entwickelte sich daraus schnell eine Geschäftsidee. Franz Janner arbeitete stetig an der Verbesserung seines Produkts und so konnte sein Vater Ernst Janner sen. schließlich am 2. November 1951 ein Patent auf verschiedene Funktionen der Dachbodentreppe anmelden. Basierend darauf gründeten Vater und Sohn im Jahr 1952 offiziell ein Unternehmen – Inspiration für den Firmennamen „Minka“ lieferte die Katze der Familie, die an der hauseigenen Dachbodentreppe ebenso eine große Freude hatte.

1953-1956

In den Jahren nach der Firmengründung lagen die Produktion und der Verkauf ausschließlich in den Händen der Familie Janner. Ernst Janner sen. übernahm die Geschäftsführung, aber auch seine Frau Rosa Janner und ihr Sohn Franz Janner legten ihr gesamtes Herzblut in die händische Herstellung ihrer Bodentreppen. Dadurch fanden die Produkte schnell Anklang bei den „Häuslbauern“ in Österreich. Schon bald waren die Räumlichkeiten in Vorarlberg zu klein für das Unternehmen und Familie Janner musste den Betrieb an einen anderen Standort umsiedeln. Die Wahl fiel auf einen zentral gelegenen Ort in der Steiermark und im Jahr 1956 öffnete Minka schließlich seine Pforten in St. Lorenzen im Mürztal.

1957-1970

Von der neuen Heimat mitten im Herzen Österreichs aus konnte Familie Janner das Potenzial ihrer Geschäftsidee noch besser verwirklichen. Das Werk wurde stetig weiter ausgebaut und auch immer mehr Mitarbeiter:innen unterstützten das Unternehmen in der Produktion und im Vertrieb. Aber nicht nur das Team wuchs an, sondern auch die Verkaufszahlen. Der österreichische Markt sättigte sich zunehmend, weswegen auch erste Export-Aktivitäten in die Schweiz in Angriff genommen wurden. In den 60ern fand außerdem der erste Geschäftsführerwechsel in der Geschichte von Minka statt. Im Jahr 1966 legte Ernst Janner sen. die Verantwortung für das Unternehmen in die Hände seines Sohnes Franz Janner.

1971-1986

Seit der Unternehmensgründung meldete Minka eine Reihe an Innovationen beim Patentamt an und bekam die damit verbundenen Ansprüche infolge auch erteilt. Im Jahr 1972 war Minka dadurch wieder einmal Pionier einer neuen Treppengeneration: der brandhemmenden Metalltreppe. Im Zuge der Entwicklung dieses innovativen Produkts gründete Familie Janner eine eigene Abteilung für Pulverbeschichtung. Mit dieser Methode konnte Minka die Metallteile für die Treppen eigenhändig oberflächenveredeln. Aber es blieb nicht nur bei der Beschichtung der eigenen Materialien, denn schon bald wurden auch externe Kund:innen auf diese neue Technik von Minka aufmerksam. So entstand aus der Minka Pulverbeschichtung ein eigener Geschäftszweig, der bis heute sehr erfolgreich ist.

1986-2000

Im Jahr 1986 übergab Franz Janner das Unternehmen schließlich seinem Sohn Ernst Janner jun., welcher große Pläne für das Produktsortiment von Minka hatte: Neben den Dachbodentreppen sollte Minka fortan auch Systemtreppen produzieren. In den späten 90er-Jahren nahm die Produktion der neuen Spindeltreppen, Raumspartreppen und verzinkten Treppen für den Außenbereich zunehmend an Fahrt auf. Aber nicht nur das Produktsortiment wuchs ab der Übernahme durch Ernst Janner jun. stark an, sondern auch das Vertriebsnetz. Minka knüpfte immer mehr Beziehungen zu internationalen Partnern und konnte so immer mehr Märkte in Zentraleuropa erschließen.

2000-2015

Die Produktions- und Büroflächen wurden seit der Gründung des Unternehmens laufend aus- und umgebaut. Zwischen 2000 und 2015 kam es abermals zu großen Veränderungen bei den Räumlichkeiten. Der Standort St. Lorenzen wurde von Grund auf renoviert und um einen Schauraum ergänzt, in dem Kund:innen und Geschäftspartner unsere Produkte seitdem live bewundern können. Außerdem eröffnete Minka im Jahr 2010 einen zweiten Standort in Kindberg, um die Systemtreppenproduktion weiter auszubauen. Damit schoss die Exportrate noch einmal stark in die Höhe. Nun beschränkte sich der Verkauf nicht mehr nur auf den europäischen Markt, sondern auch immer mehr Länder von anderen Kontinenten wurden auf die Qualität und Langlebigkeit der Minka Treppen aufmerksam.

2016-2024

In den letzten Jahren lag ein starkes Augenmerk auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Minka Treppen. Produktinnovationen werden stets von umfassenden internen und externen Prüfungen begleitet und stehen für höchste Qualität und Sicherheit. Parallel dazu investierte Minka gezielt in die Optimierung der Fertigungsprozesse und den Ausbau automatisierter Produktionsanlagen. Moderne Maschinen und hochentwickelte Technologien sorgen für ein noch effizienteres Qualitätsmanagement, hohe Flexibilität und ein dauerhaft überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Trotz aller technischen Fortschritte blieb der Grundgedanke der Nachhaltigkeit stets im Fokus. Durch die Ausstattung der Dächer mit Photovoltaikanlagen kann der gesamte Strombedarf für die Produktion mit Energie aus Sonnenkraft abgedeckt werden.

Übersicht über Produkte der Minka Group - Holzpaneele, Treppen und Zäune

2025-Heute

Seit 2025 ist Mareiner – ein Spezialist für Holzveredelung – Teil der Minka Group. Der Firmensitz in unmittelbarer Nähe zur Minka Zentrale stärkt die regionale Verankerung und ermöglicht eine besonders enge Zusammenarbeit. Durch die Integration wurde das Produktportfolio gezielt erweitert und um tiefgehende Kompetenz im Bereich hochwertig veredelter Holzprodukte ergänzt. Daraus ergeben sich neue Synergien sowie zusätzliche Potenziale für Produktinnovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Gleichzeitig wurde die Minka Markenwelt konsequent weiterentwickelt: Mit der Neueinführung von Minka Wood für hochwertige Wandpaneele und Terrassen sowie Minka Garden für Zäune, Geländer und Outdoor-Lösungen entstand ein klares, strukturiertes Markensystem. Das Rebranding der Pulverbeschichtung zu Minka Coating unterstreicht zusätzlich die hohe Fertigungstiefe und technologische Kompetenz im eigenen Haus. So formiert sich die Minka Group als starke Dachmarke, die mehrere spezialisierte Marken vereint – verbunden durch Qualität, Innovationskraft und einen klaren Fokus auf modulare, nachhaltige Lösungen.

Die Geschichte von Minka ist geprägt von stetiger Weiterentwicklung. Die Gründerfamilie Janner und das engagierte Minka Team haben sich nie mit dem Erreichten zufriedengegeben, sondern immer nach neuen, besseren Lösungen gesucht – für Produkte, Prozesse und die gesamte Produktion. Dabei standen und stehen klare Werte im Mittelpunkt: Design, Flexibilität und Nachhaltigkeit. Heute zählt Minka zu den international führenden Anbietern modularer Bau- und Wohnlösungen. Jährlich entstehen rund 140.000 Treppen sowie zahlreiche weitere Produkte aus Holz und Metall, die in über 50 Ländern weltweit zum Einsatz kommen. Was alle verbindet: durchdachte Systeme, hohe Fertigungstiefe und der Anspruch, Wohnen und Bauen einfacher, schöner und nachhaltiger zu machen.